Man versucht ja, nuechtern zu betrachten.

Haha hoehoe

Verlauf einer J 06.09 G

zuvor wochenlanges mitschleppen, das Potential, den Virus, der omnipräsent ist, unterdrückt zu lassen, da Organismus einfach stärker ist. Und der Wille wohl ebenso-
hin zum funky Zwischenfall, der es auslöst. Sarajevo, 28.06.1914.
Dies war übrigens ein sog. Insidergag für HistorikerInnen. Es fällt bestimmt gar nicht so leicht, Texte zu lesen, in denen es so voller %NUR FÜR EINGEWEIHTE%-Schiet ist, ich kann das nur durch ab und annes heiteres Norddeutsch erleichtern.

Nach Auslöser 24-48 Stunden zum Ausbruch. Markiert durch Niesreiz, der sich in zwei kurz hintereinander folgenden Niesern (petit MORD) manifestiert. Die Rotze also am Rollen. Mit Taschentuchpflicht. Und nicht immer bemerken, wenn the good ol Schnodder ausser Nase kommt.
Körpergefühl: beachtlich! Schwere und Schmerz, wen wundert’s?
Dann endlich, zwischen Tag 3 und 4 nach Ausbruch, noch Fieber dazu. Zurück zu heftigem Gliederschmerz, der zwischen global und sehr lokal changiert. Zurück zu Schnodder, der aber eine indigene, äh diskrete Zurückhaltung ausübt. Rüber zu ein büschen Husten anbei. Niesen übrigens gleich gänzlich verschwunden, dann.

Dafür dieses Fieber. Erstaunlich. Schlafen geht nur aus Erschöpfung. Träume.
Essen? Schwierig! Appetit ja, aber ist sehr flüchtig. So wie Hunger auch. Flüchtig, nein, wie ein eher stakkatohaft ist der Kopfschmerz. Er kommt, er geht, er ist da, er ist es nicht, er nervt. Er soll weggehen. Sofort. Trotzdem keine Tabletten. Das nervt ebenfalls. Opfer so oder so. Aber der Pharma-Industrie? Niemals.

Also als blogschreibendes Element gilt es, der schreibenden Konkurrenz auch mal über die Schulter zu kucken. Allein die drei? Hat sich so ergeben, rausred, E hat zum Geburtstag das Buch ‘Klage’ geschenkt.
Also die drei Männer, wieder keine Frauen, die sich im Selbstdarstellungszwang befinden, alle schon älter, alle mehr über Kunst, Kultur, mal Politik am Reden.
(Wo hingegen BerlInfo NUR über visuelle Anthropologie und so SPANNENDE Sachen schreibt)
Lottmann: weiß nicht.
Kuhlbrodt: hat durch gute Sachen, die er gemacht hat Stein im Brett
Goetz: am allerschwierigsten. Zwanghaft jugendlich eventuell, wie die anderen auch? Zumindest Lottmann? Aber erfrischend und wieder abtörnend. Hat er gerade Luhmann gelesen, hagelt es Fremdwörter. Hat er Bernhard gelesen, modelliert er die Sätze. Das Umgehen der Chiffre ‘Ich’ ist ja so sympathisch, macht auf die Dauer es aber auch einfach anstrengend. Ungefähr, wie wenn die Schwiegermutter der Mitbewohnerin da ist, man seine J 06.09 G zu pflegen versucht, dann doch mal die Küche aufsuchen mag, und das irgendwie nicht geht. Der Rechtfertigungs- oder auch nur der Unterhaltungszwang. Vielleicht geht es trotzdem. Wir sind doch schon gross.

Berlinfo tries after all to cover each and every interesting aspect of human living, esp. in Berlin. But Berlininfo, some call it even BerLeninfo, is not faultless. It is rather quite the reverse.

To escape from the whole shitty Schlamassel

Flucht hilft.

Ja Herzchens, die Schpeiß-Abgreid-Funktion kostet Geld und bezahlt werden soll über Paypel… Das geht natürlich nicht. Viel lieber wäre uns eine Möglichkeit, mit Popeln zu zahlen.
Also vorerst keine mp3-Einbettung hier und machmal Bilder und selten Gedichte.
Schlichte

*16.03.1924
+07.10.1985

Es ist hier so, dass wenn nicht unter Ausschluß, so doch unter abseits der Öffentlichkeit geschrieben wird. Vgl. dazu auch „Abseits- eine Geschichte zwischen Fussball und Vereinsamung“.

Also kann ich, entschuldigung, wir, das AutorInnenkollektiv BerlInfo auch das nächste Projekt, den kommenden Tagebucheintrag, das bevorstehende Vorhaben skizzieren hier.
Wolfgang Kieling ist eine erstaunliche Person. Aus dem Gedächtnis der schon alte Onkel, der immer wieder überall in TV, aber auch Hörspielen auftauchte. Also Schwarzwaldklinik und solche Sachen.
Die Recherche ergab gleich mehr.
Geboren in der Bürknerstrasse. GGut (Grundgesetz – nicht Gudrun, weil dann auch mit h), denn das Viertel wurde ja kürzlich noch mit dem Etikett „Neu-Berg“ als schicke, jetzt en vogue Gegend vermarktet, wo es noch gerade so halbwegs günstige Mieten gäbe… und so weit vom Zentrum (Welches ist das?) auch nicht entfernt. Und ja, es ist ein Kreuz: Köln!

Dann dieses Wechseln. Ost und West.
Desweiteren: diese Stimme!

Sehr geehrte Frau Weiss,

zur Verleihung des Karl-Sczuka-Preis’ möchte ich mir erlauben, folgendes mitzuteilen.
1. Wolfgang Müllers Stück ist eine hervorragende Wahl.
2. Dass Sie den Förderpreis nicht vergeben haben, finde ich unglaublich.

zu 2.
wie kann das sein? Waren die Einreichungen so schlecht? Mich frappiert die Nicht-Verleihung tatsächlich so stark, da ich nicht glauben kann, dass niemand Förderungfähiges dabei war. Es muss doch etliche junge Künstler geben, die nur nach so einer Art Stipendium lechzen.
Gut, ich gebe zu, ich meine nicht zuletzt auch mich damit. Allein ich bewarb mich nicht. Warum? Weil mein Projekt nicht rechtzeitig fertig wurde, um es im schillernden Licht präsentieren zu können. Und darum ärgert es mich, dass kein Förderpreis verliehen worden ist. Wenn ich andere in meine Situation imaginiere, wäre so ein kleines Bischen Förderung so hilfreich. Ich benötige zwei Jobs, um Miete zu bezahlen, mein Kind durchzubekommen und natürlich habe ich dennoch schon Schulden gemacht, aber auch trotzdem mache ich weiter künstlerische Projekte, arbeite im auditiven Bereich, wenn denn etwas Zeit da ist. Und ja, es ärgert mich. Weil ich denke, dass die Gelder bei irgendwelchen hübschen Jury-Sitzungen in Baden-Baden verbraten werden, anstelle von mir einfach mal einen neuen Rechner (meiner ist von 2000) zu besorgen und / oder einfach mal ein taugendes Aufnahmegerät. Das würde schon so viel helfen. Aber mein Eindruck ist, dass es einer studierten Laufbahn mit zusätzlich 27 Praktika bedarf, um in diesem Land überhaupt ernst genommen zu werden. Also ein Hartz 4 Empfänger wird wohl kaum den Karl-Sczuka-Förderungspreis bekommen, wa?

Also irgendwie ist das hier zu einem recht hilflosem Hilferuf ausgeartet. Aber vielleicht haben Sie ja trotzdem mal Lust, meine myspace-Seite anzuhören. Das Projekt, das ich einreichen wollte, ist über sog. mental maps. Wie erfasst ein Gehirn seine Umgebung? Wie weit kann das gehen? Es gibt bereits Vorarbeiten und i.G. möchte ich sehr gerne daran weiter arbeiten. Vielleicht können Sie mir ja ein, zwei Tipps geben; und selbst wenn Sie meinen kleinen Protest lesen und nicht antworten bin ich schon etwas gütiger.

Ich grüße Sie herzlich,

Nachdem das Autorenteam rund um >>Ich<< 2006 eine Installation auf einem abgesperrten Baugrundstück, das in bester City-Lage seit Jahr und Tag ein trauriges Schattendarsein fristet, veranstalteten – Im Rahmen des WM-Spiels Togo-Südkorea wurde ein Live-Übertragung angeboten; das Grundstück hatte in etwa die Umrisse des Landes Togo; die Brachfläche wurde eröffnet; eine No-Go wurde zu einer Togo-Area, (Coffee Togo gab’s auch)… muss darauf hingewiesen werden, dass es sich hierbei i.G. um keine sehr witzige Geschichte handelt. Regierungssprecher Heye hatte 2006 tatsächlich vor solchen Gebieten in Brandenburg gewarnt (http://www.zeit.de/online/2006/20/Nogoareas-Heye) und jede/r weiss, worum es geht. Berlinfo traut sich nachts mit hippielangen Haaren und dem Freund aus Ghana auch nicht nach Hellersdorf. Schisser oder Realist?

No-Go-Areas können aber natürlich auch andere sein, solche, in denen man nicht sein mag oder auch darf. Der Eingangsbereich des Hotel de Rome bspw. wird von wichtigstuerischen Lackaffen bewacht; da will man gar nicht rein.
Das Cookies, das Weekend, das Grill Royal…Gäste vorm Cookies

Gäste vorm „Grill Royal“

You and I Could walk together
You and I Could talk together
You and I Could have each other
You and I Could touch each other
But we don’t have time for the little things.
No, there just ain’t room for the little things, why?

You and I Could fly together
You and I Could hide together
You and I Could see each other
You and I Could love each other
But we don’t have time for the little things.
No there just ain’t room for the little things, because

Life is full of important things.
Life is full of necessary things.
Life is full of big machines
And there ain’t no room for the little things
No, we don’t have time for the little things, why?http://www.picturesforsadchildren.com/blog/youandi.mp3

, dass Berlin so exotisch ist, dann…

braucht es das.

Eigentlich

sollte eine mp3-Datei folgen

RückspiegelromantikKarlLiebknecht

Die esoterische Macke
unsagbare Denk-Kacke
in anderen Momenten
bedacht mit gr. Renten

Rosenthaler Platz
die Lieblingshalte. Auch wenn man ganz hinten sich noch irgendwie dran hängen muss, man den Verkehr behindert, Kollegen ebenso wie man selbst versucht sind, zweite Reihe anzustehen, einfach weil der Rosenthaler gut ist. Eine echte City-Kreuzung. Ost-West. Süd-Nord. Sehr häufig nach Tegel zum Flughafen, aber auch sonst alles möglich. Aber eben auch nicht immer möglich anzufahren. Wenn der Stau, nicht nur durch die Kollegen ausgelöst bis hinter die Ackerstrasse reicht. Überhaupt der Stau. Der Taxifahrer als Auskenner, der trotz Staus den kürzesten Weg weiß, also dem Fahrgast anbietet: hier ist Stau, da wird Stau sein, da, auf der vom Weg her kürzesten Strecke, also im Stau stehen, oder aber einen kleinen Umweg nehmen, dafür rascher am Ziel sein? Ohne Navi natürlich! Dafür Ortskunde erlernt + Praxisbezug = Erfahrung.
Aber immer im Flow ist nicht. Auch am Rosenthaler kann es stockend nach vorne gehen. Mittagszeit bspw. Also Tee oder Kaffee?

Alternativen

ParkInn oder Alexanderplatz

ein Vabanquespiel, nicht vage, wenn beide total voll sind. Alex: extreme Dichte an Kollegen aus dem Ost-Teil. Zusammenhängend. Eine Kumpanei, der der Neue nicht gleich beikommen kann.